Konzertbericht: Maroon - Order Releaseshow
Bands / Künstler, Konzerte |
18. April 2009 11:07 Uhr |
Ti-Es |

Das supertolle an Releaseshows ist meistens, dass das Konzert in einem kleinen Club stattfindet und spottbillig ist. Diesmal ging es zur Releaseshow von Maroon im Hamburger Headcrash zu einem Preis von 12,10 €. Da kann man nicht meckern. Auch Metal-Hammer war vor Ort und hat fleißig Bilder gesammelt. Desweiteren wurde das ganze auch noch live im Internet übertragen.
Es begannen Death-Metaler “Buried In Black”. Ich war sehr gespannt auf die Band, denn auf deren Myspace-Seite hatten sie keinen einzigen Song veröffentlicht und auch bei Youtube und Co. suchte man vergeblich. Letztendlich kam dabei nichts besonderes bei raus. Death-Metal wie man ihn schon von vielen anderen Bands kennt. Keine bzw. recht selten Soli eingebaut und einfach nur auf die Fresse. Dazu hat die Band das Set volle Pulle durchgezogen ohne auch jemals das Publikum zu begrüßen oder einen Song anzusagen. Einziger Spruch: “Kommen wir nun zum letzten Song”. Das Publikum schien nicht allzu begeistert gewesen zu sein, um so besser dass die danach die Bühne geräumt haben.
Eine gute halbe Stunde später ging es dann auch schon mit Maroon weiter, die direkt mit Krachern von der erst gestern veröffentlichten Scheibe “Order” durchstarteten. Darunter “Erode” und auch “Stay Brutal”, was ein totaler Krach ist. Auch im Publikum kam Bewegung auf. In der ersten Reihe waren die Headbanger, dahinter eine kleine Lücke gefolgt von Pogern und Moshern mit schönen Circle-Pits. Auch Klassiker durften nicht fehlen, wie z.B. der Titelsong vom Vorgängeralbum “The Cold Heart of The Sun” oder “Endorsed By Hate”. Ein ganz besonderes Highlight war das Duett mit dem Sänger von der Black-Metal-Band Endstille. Wie der Song heißt, hab ich bereits vergessen, aber es hatte auf jeden Fall was. Dafür dass sie diesen Song niemals geprobt hatten, lief das recht einwandfrei. Mit dem letzten Song “Schatten” aus dem neuen Album verabschiedete sich die Band kurzzeitig, um daraufhin noch 2 weitere Songs als Zugabe zu spielen. Wie gewohnt, war “Wake Up in Hell” der letzte Song des Abends, bei dem das Publikum richtig ausrastete, sowie der Sänger, denn der kletterte erstmal auf den Boxenturm und sprang direkt ins Publikum. Geil.
Maroon ist absolutes Pflichtprogramm, wenn man auf Mitmachkonzerte und auf harten Metal steht.




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