Blut, Blut, Räuber saufen Blut… So hört es sich an, wenn man zu einem Konzert von Subway to Sally geht. Dieses Mal in Hamburg wie gewohnt im Docks Club.

Was man ebenfalls gewohnt ist, ist die sehr lange Schlange die sich vor dem Einlass tummelt. Wer hier nicht schon 2 Stunden vorher steht, steht nachher nicht mal mehr in der Nähe des Docks-Clubs. Das Warten ansich hat auch der Regen noch versüßen können. Um so mehr freute man sich, dass man dann irgendwann rein kam.

Sei es drum, pünktlich begannen Mono Inc., die in Hamburg Heimspiel hatten. Schon nach den ersten 2 Songs konnten sie die meisten Leute aus dem Publikum überzeugen. Ich fand das ganze viel zu eintönig und es kam viel zuviel vom Band, sei es die Hintergrundstimme von der Drummerin oder die Keyboard-Töne. Auf jeden Fall braucht die Band einen Keyboarder, das würde schon mal mehr Leben in die Auftritte der Band bringen.

Nach ungefähr 7 Songs verließen sie dann die Bühne und alles wartete auf Subway to Sally.

Die Umbaupause verlief doch recht kurz und so legten Subway To Sally dann auch schon ein bisschen früher los als geplant.

Nach einem epischen Intro ertönen die ersten Gesangslinien von „Komm in meinem Schlaf“.

Wie auch schon beim Vorgänger-Album „Bastard“ gefielen mir die Songs erst nach dem Konzert so richtig, denn die haben sie verdammt gut rübergebracht. Aber auch die alten Songs kamen nicht zu kurz.

Ganz besonders meine ich natürlich „Kleid aus Rosen“, welches sie nach Jahren mal wieder in der Akustik-Version gespielt hatten. Gänsehaut-pur.

„Auf Kiel“ sollte dann den Abend beenden, doch nicht mit dem Publikum. Es folgten als Zugabe das unvermeidbare Stimmungslied „Julia und die Räuber“, sowie „Ohne Liebe“ und „Sieben“. Doch auch das war nicht genug und es folgte eine 2. Zugabe. Wie immer sollten es Lieder zum Nachdenken sein und somit beendeten Subway To Sally ihr Set mit „Fatum“ und „Vater“.

Einfach nur der Wahnsinn, Subway To Sally spielten satte 26 Songs in knapp über 2 Stunden. Wer noch nie auf einem Konzert von STS war, sollte dies auf jeden Fall nachholen. So eine Liveshow bekommt man nicht alle Tage geboten.

Verwandte Artikel