So, diese Woche kurz aber keineswegs schmerzlos. Diese Woche keine tiefgreifende Analyse, diese Woche keine größere Interpretation des Textes, kein Kommentar zu Beat, Instrumenten oder Stimme, denn diese Woche geht etwas furchtbares durch diese Lande. Das Grauen hat einen Namen: Mark Medlock mit “Mamacita”. Ich bin nicht ansatzweise im Stande mir diesen Song noch einmal anzuhören, absolut unterste Kiste ist das! Dinge, die die Welt nicht braucht!

Billiger geht’s ja wohl kaum noch? Da macht unser heulender, vom Privatfernsehen produzierte, “Star” ein auf Karibik und Sommer, klatscht da noch einen platten Text drauf und landet auf Anhieb auf Platz zwei der deutschen Singlecharts. Hilfe, hier stimmt doch was nicht?! Wer kauft denn so was??? Aus Scheiße Gold gemacht!
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber: “Danke Lady Gaga, dass es dich noch gibt. Zwischen zwei Übeln wähle eins und du bist es mit Abstand!”
Wo ich bei einigen Songs Nachsicht zeigte und wenigstens dem Gesang noch etwas abgewinnen konnte, da kräuseln sich mir bei diesem Superstar-Schrott einfach nur die Nackenhaare. Plump, einfach nur billig, kommerziell, scheußlich! Nichts aber auch gar nichts kann ich diesem bodenlosen …Ding (?)… abgewinnen.
Jetzt noch mal ein Ratschlag für alle, die sich diese Mark Mettwurstlocke nicht antun wollen, aber nachvollziehen möchten, wie stark der Schmerz ist: Man nehme einen Vorschlaghammer, lasse sich diesen Links und Rechts um die Ohren knallen, renne dann zehnmal mit dem Kopf voran gegen eine Betonwand, hoffe dass diese schon beim ersten Mal zerbricht und torkele dann in die nächst gelegene Notaufnahme.

Ich bitte meine Polemik zu entschuldigen, ich habe persönlich nichts gegen Herrn Medlock, aber das, was er als Musik bezeichnet, ist für mich einfach nur unerträglich.
So, jetzt schnell ein Gegengift: Stoppok mit “Tage wie dieser” - das nenne ich einen deutschen Künstler!


Vorsicht! Musikvideo: Mark Medlock: Mamacita

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