Konzertbericht: Limp Bizkit
Konzerte, Youtube |
11. Juni 2009 12:58 Uhr |
Ti-Es |

10 Jahre habe ich darauf gewartet, Limp Bizkit zum ersten Mal live zu sehen. Nachdem Fred Durst und Wes Borland schon getrennte Wege gegangen sind, dachte ich, ich würde sie niemals sehen, doch die Wiedervereinigung und die Ankündigung zur Tour gab wieder Hoffnung und so kaufte man sich sofort die Tickets für das Open-Air-Konzert im Hamburger Stadtpark.
Beginn war schon um 19 Uhr, sodass wir die Vorband „Hollywood Undead“ nicht gesehen haben. 20:10 Uhr haben dann Limp Bizkit die Bühne betreten und starteten mit dem Space Odyssey Intro mit perfektem Übergang zu „My Generation“. Die Stimmung war super, die Menge tobte. Limp Bizkit wissen eben wie man das Publikum unterhält. Wes Borland hatte mal wieder ein sehr merkwürdiges graues Kostüm an mit einer blonden Mähne. Aus dem Rasen wurde nach kurzer eine große Schlammpit, dank des vorigen Regens. Wer da rein fiel, sah danach richtig übel aus.
Limp Bizkit spielten nur altes Material, ein neues Album ist zwar in Sicht, aber scheinbar wollten sie die neuen Songs noch für sich behalten. Nach 14 Songs verließ die Band die Bühne und brauchten recht lange, um zurückzukehren für die Zugabe. Vielleicht hatte jemand ein wichtiges großes Geschäft noch vorgehabt.
Weiter ging es dann mit „Behind Blue Eyes“, bei der es DJ Lethal sich nicht nahm und sich kurzerhand auf den Rasen vor der Bühne legte. Fred Durst ging nach vorne zum Publikum und nahm sich das Handy von einem Zuschauer und filmte das ganze aus seiner Sicht.
Die Hoffnung auf einen neuen Song gab es als Fred Durst einen weiteren Song ansagte: „Now we play the first Song from our new Album“. Tja, verarscht, denn sie spielten „Take a Look Around“ aus dem erfolgreichsten Album „Chocolate Starfish and the Hotdog flavored Water“. Am Ende spielten sie noch „Hot Dog“ und natürlich „Rollin’“. Ungefähr 100 Minuten spielten sie und man kann sagen es hat sich gelohnt.
Der Sound war großartig, kein Instrument ist unter gegangen, Fred’s Stimme war klar zu hören und auch wesentlich besser als von der Rock am Ring-Übertragung. Limp Bizkit zeigen, dass der Nu Metal noch lange nicht ausgestorben ist. Den Bericht beende ich mit Fred Durst’s Worten: „Limp Bizkit is back forever!“
Setlist:
1. Space Odyssey
2. My Generation
3. Livin’ It Up
4. Show Me What You Got
5. Eat You Alive
6. Almost Over
7. Re-Arranged
8. Break Stuff
9. Boiler
10. Just Like This
11. Pollution
12. Full Nelson
13. My Way
14. Faith
Zugabe:
1. Behind Blue Eyes
2. Nookie
3. Take A Look Around
4. Hot Dog
5. Rollin’ (Air Raid Vehicle)




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